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Virtuelles Hausrecht?

  • Webpräsenzen bilden bislang keinen eigens anerkannten Schutzgegenstand unserer Rechtsordnung. Um diese vermeintliche Schutzlücke zu schließen, wurde das virtuelle Hausrecht herangezogen. In einer Parallele zum Hausrechtsinhaber in der physischen Welt soll dem Webpräsenzbetreiber ein originäres Schutzrecht gegenüber den Nutzern seiner Webpräsenz in Form eines virtuellen Hausrechts zur Verfügung stehen.Gabriella Piras erörtert mögliche dogmatische Begründungen für die Übertragung des im Sachenrecht verwurzelten Hausrechts auf den virtuellen Raum, die sie im Ergebnis ablehnt. Außerdem kritisiert sie, dass es einer Neuequilibrierung des Spannungsverhältnisses zwischen Webpräsenzbetreiber und Nutzern durch die Anerkennung eines virtuellen Hausrechts nicht bedarf, und dies vielmehr einen Versuch der Beschränkung der Internetfreiheit der Nutzer darstellt.

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Metadaten
Author:Gabriella Piras
ISBN:978-3-16-154834-5
ISSN:2199-0344
Parent Title (German):Internet und Gesellschaft ; 7
Subtitle (German):Kritik am Versuch der Beschränkung der Internetfreiheit
Publisher:Mohr Siebeck
Place of publication:Tübingen
Referee:Jens Petersen
Advisor:Götz Schulze
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of first Publication:2015
Year of Completion:2015
Publishing Institution:Universität Potsdam
Granting Institution:Universität Potsdam
Release Date:2017/01/10
Pagenumber:XV, 244
Organizational units:Juristische Fakultät / Bürgerliches Recht
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 34 Recht / 346 Privatrecht