Bilder des Glaubens

  • Medien prägen maßgeblich das öffentliche Bild von Religion in der modernen Gesellschaft, weshalb die Kirchen frühzeitig mediale Wege der Verkündigung suchten. Das Fernsehen als bedeutendstes Massenmedium in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielte dabei eine Schlüsselrolle. Von den Kirchen produzierte Unterhaltungsserien erreichten große Reichweiten, gleichzeitig entwickelte sich das bundesdeutsche Fernsehen zu einem Experimentierfeld für neue Praktiken der Religionsausübung. Alternative Glaubensformen gewannen an Aufmerksamkeit, etwa nichtchristliche Weltreligionen wie der Islam, Gläubige am Rande der Kirchen wie die Evangelikalen oder als »Sekten« geschmähte Gruppen wie die Zeugen Jehovas, aber auch spirituelle Phänomene wie Wahrsagerei, Okkultismus und »New Age«. Ronald Funke analysiert die zwischen den 1950er und 1980er Jahren im Fernsehen gezeigten Bilder des Glaubens in der Bundesrepublik und verdeutlicht, wie deren Inhalte durch enge Zusammenarbeit, aber auch durch Konflikte ausgehandelt wurden.

Export metadata

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar Statistics
Metadaten
Author:Ronald Funke
ISBN:978-3-8353-3798-5
Parent Title (German):Medien und Gesellschaftswandel im 20. Jahrhundert
Subtitle (German):Das Fernsehen und der Wandel des Religiösen in der Bonner Republik
Publisher:Wallstein Verlag
Place of publication:Göttingen
Referee:Frank BöschGND, Lucian HölscherGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Year of first Publication:2020
Year of Completion:2020
Granting Institution:Universität Potsdam
Date of final exam:2019/10/30
Release Date:2020/11/20
Issue:14
Page Number:468
Organizational units:Philosophische Fakultät / Historisches Institut
Dewey Decimal Classification:9 Geschichte und Geografie / 94 Geschichte Europas / 943 Geschichte Mitteleuropas; Deutschlands
Peer Review:Referiert