Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit = Themenheft: Militärische Eliten in der Frühen Neuzeit

  • Militärische Eliten gehören traditionell zum Kanon militärgeschichtlicher Forschung. Der zu Recht geforderte Perspektivenwechsel innerhalb der Disziplin nach einer Militärgeschichte von „unten“, die auch die einfachen Soldaten in den Blick nimmt, hat dazu geführt, dass den Eliten lange Zeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Erst im Rahmen der „neuen Militärgeschichte“ geraten nun seit einigen Jahren die Eliten wieder stärker in den Fokus der Forschung. Gleichwohl ist ein befriedigender Erkenntnisstand für dieses klassische Feld nicht festzustellen. Noch immer klaffen in der deutschen Forschung, vor allem im Vergleich zu Frankreich und dem angelsächsischen Sprachraum, eklatante Lücken, die nur durch sozialgeschichtliche Grundlagenforschung und kulturgeschichtlich ausgerichtete Mikrostudien zu füllen sind. Die hier versammelten Analysen, die sich mit den militärischen Eliten Preußens, Bayerns, der weiteren Reichsterritorien sowie Schwedens und des Osmanischen Reiches beschäftigen, wollen einen Beitrag zur Schließung dieserMilitärische Eliten gehören traditionell zum Kanon militärgeschichtlicher Forschung. Der zu Recht geforderte Perspektivenwechsel innerhalb der Disziplin nach einer Militärgeschichte von „unten“, die auch die einfachen Soldaten in den Blick nimmt, hat dazu geführt, dass den Eliten lange Zeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Erst im Rahmen der „neuen Militärgeschichte“ geraten nun seit einigen Jahren die Eliten wieder stärker in den Fokus der Forschung. Gleichwohl ist ein befriedigender Erkenntnisstand für dieses klassische Feld nicht festzustellen. Noch immer klaffen in der deutschen Forschung, vor allem im Vergleich zu Frankreich und dem angelsächsischen Sprachraum, eklatante Lücken, die nur durch sozialgeschichtliche Grundlagenforschung und kulturgeschichtlich ausgerichtete Mikrostudien zu füllen sind. Die hier versammelten Analysen, die sich mit den militärischen Eliten Preußens, Bayerns, der weiteren Reichsterritorien sowie Schwedens und des Osmanischen Reiches beschäftigen, wollen einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücken leisten und zudem Fragen und Perspektiven, die sich durch den „cultural turn“ innerhalb der Geschichtswissenschaft eröffnet haben, für diese Thematik ausloten.show moreshow less

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Metadaten
Author details:Gundula Gahlen, Carmen Winkel, Bodo Hechelhammer, Uta Krottenthaler, Fredrik Thisner, Frank GöseGND, Oliver Schulz, Andreas Önnerfors
URN:urn:nbn:de:kobv:517-opus-43115
ISBN:978-3-86956-070-0
ISSN:1617-9722
ISSN:1861-910X
Publication series (Volume number):Militär und Gesellschaft in der frühen Neuzeit (14, Heft 1)
Publisher:Universitätsverlag Potsdam
Place of publishing:Potsdam
Publication type:Part of Periodical
Language:German
Year of first publication:2010
Publication year:2010
Publishing institution:Universität Potsdam
Creating corporation:Gahlen, Gundula (Hrsg.) , Winkel, Carmen (Hrsg.)
Contributing corporation:Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V. (Hrsg.)
Release date:2010/07/22
Volume:14
Issue:1
RVK - Regensburg classification:NA 9957.9
Organizational units:Philosophische Fakultät / Historisches Institut
DDC classification:3 Sozialwissenschaften / 35 Öffentliche Verwaltung, Militärwissenschaft / 355 Militärwissenschaft
Collection(s):Universität Potsdam / Zeitschriften / Militär und Gesellschaft in der frühen Neuzeit, ISSN 1861-910X
Publishing method:Universitätsverlag Potsdam
License (German):License LogoUrheberrechtsschutz
External remark:
zugleich in Printform erschienen im Universitätsverlag Potsdam :
Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit / hrsg. i. A. des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V. vom Lehrstuhl für Militärgeschichte der Universität Potsdam. - Potsdam : Univ.-Verl.
ISSN 1617-9722
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