TY - JOUR A1 - Berndt, Stephan T1 - Das Führen eines Fahrzeugs im Strafrecht BT - ein dogmatischer Neuansatz unter Betrachtung der strafrechtlichen Verantwortung von Nutzern automatisierter Fahrzeuge JF - Schriften zum Strafrecht ; 384 N2 - Das Führen eines Fahrzeugs wird seit jeher als ein menschengesteuerter Vorgang angesehen. Entsprechend etablierte sich in der Gesetzgebung das Dogma der menschlichen Fahrzeugführung, welches sich jedoch seit der Existenz von hoch- und vollautomatisierten Fahrerassistenzsystemen auf dem Prüfstand befindet. Der Autor nimmt sich dem in strafrechtlicher Hinsicht mit Blick auf die Führungsdelikte des StGB unter reflektierender Betrachtung der Regelungen des StVG an. Rechtlicher Ausgangspunkt ist die Auswertung der uneinheitlichen und kasuistischen Rechtsprechung zum Fahrzeugführen. Die daraus abgeleitete Notwendigkeit einer analytischen Betrachtung der Arbeitsaufgabe der Fahrzeugführung mündete schließlich in die Entwicklung eines neuen Definitionsvorschlags. Dessen Mehrwert wird anschließend an der Strafrechtsdogmatik, insbesondere am Eigenhändigkeitsdogma und der unechten Unterlassungsstrafbarkeit, gemessen und durch die Bezugnahme von sog. Use-Cases des automatisierten Fahrens verdeutlicht. N2 - »Driving a Vehicle in Criminal Law. A New Dogmatic Approach Examining the Criminal Responsibility of Users of Automated Vehicles«: The thesis systematically examines the act of driving a vehicle by taking highly and fully automated driver assistance systems into account. In addition to an analytical perspective on the task of driving a vehicle, the casuistic jurisprudence is critically evaluated. In conclusion, a definition is proposed that defuses the dogmatic problems that have arisen. Besides, fundamental thoughts regarding the dogmatics of the abstract strict liability tort are expressed. KW - Abstraktes Gefährdungsdelikt KW - Führen eines Fahrzeugs KW - Individualverkehr /Automatisierung Y1 - 2022 SN - 978-3-428-18462-0 SN - 978-3-428-58462-8 U6 - https://doi.org/10.3790/978-3-428-58462-8 PB - Duncker & Humblot CY - Berlin ER - TY - JOUR A1 - Steinberg, Georg T1 - Rezension zu: Buchner, Jürgen: Der Strafrechtsordinarius Friedrich Oetker : ein Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit der Würzburger Universitätsgeschichte. - Baden-Baden : Ergon, 2020. - 335 S. - ISBN: 978-3-95650-644-4. - (Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften ; 108) JF - Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte : Germanistische Abteilung Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.1515/zrgg-2022-0023 SN - 0323-4045 SN - 2304-4861 VL - 139 IS - 1 SP - 362 EP - 364 PB - De Gruyter CY - Berlin ER - TY - JOUR A1 - Stockhorst, Stefanie A1 - Keller, Andreas T1 - Zum Tod von Prof. Dr. Knut Kiesant (1943–2022) JF - Daphnis : Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur der frühen Neuzeit (1400-1750) Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.1163/18796583-12340071 SN - 1879-6583 SN - 0300-693X VL - 50 IS - 4 SP - 693 EP - 696 PB - Brill CY - Leiden ER - TY - JOUR A1 - Bender, Benedict A1 - Lewandowski, Stefanie T1 - Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss T1 - Potential of platform-based business models in the plastics industry JF - Industrie 4.0 Management : Gegenwart und Zukunft industrieller Geschäftsprozesse N2 - Die Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 sind bisher nicht vollständig erschlossen. Ansatzpunkte für Plattformen und ökosystembasierte Wertschöpfung variieren zwischen Industrien. Die Kunststoffindustrie ist dahingehend bisher weitestgehend unberücksichtigt. Aufgrund der Industriestruktur, insb. der einheitlichen Wertschöpfungsstrukturen eignet sich die Kunststoffindustrie für den Einsatz digitaler Plattformen. Neben Ansätzen für Plattformen in der Spritzgussindustrie bietet der Beitrag ein Vorgehensmodell für die Erweiterung etablierte Geschäftsmodelle. Somit kann der Einstieg in plattformbasierte Geschäftsmodelle für KMUs erleichtert werden. N2 - The potential of platform-based business models in the context of Industry 4.0 has not yet been fully realized. Approaches for platforms and ecosystem-based value creation vary between industries. The plastics industry has so far been widely ignored in this respect. Due to its industrial structure, in particular the uniform value creation structures, the plastics industry is suitable for digital platforms. In addition to approaches for platforms in the injection molding industry, the article offers a procedure model for the expansion of established business models. This can facilitate the entry into the field of platform-based business models for SMEs. KW - Digitale Plattformen KW - plattformbasierte Geschäftsmodelle KW - Kunststoffindustrie KW - Plattform Ökosystem KW - Potenziale KW - Industrie 4.0 KW - digital platforms KW - platform-based business models KW - plastics industry KW - platform ecosystem KW - potentials KW - Industry 4.0 Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.30844/IM_22-6_14-18 SN - 2364-9208 SN - 2364-9216 VL - 38 IS - 6 SP - 14 EP - 18 PB - GITO mbH Verlag CY - Berlin ER - TY - JOUR A1 - Philipowski, Katharina A1 - Zeman, Sonja T1 - Wann und wo ist nû? T1 - When and where is now? BT - Literarische Strategien des Präsens-Gebrauchs (am Beispiel des ›Wilhalm von Wenden‹ Ulrichs von Etzenbach) BT - Literary strategies of using the present tense (using the example of Wilhalm von Wenden by Ulrichs von Etzenbach) JF - Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur : (PBB) N2 - What are the narrative functions of the present tense in medieval narrations? In order to address this question, the paper brings together linguistic observations on tense semantics and a literary analysis of >Wilhalm von Wenden< by Ulrich von Etzenbach. It shows that the present tense can refer to three different kinds of >now<, i. e. the >discourse now<, the >story now<, and the >recipient's now<. In all three contexts, the present tense is not used as a narrative tense but rather indicates a speaker's voice commenting on the events. This leads to the hypothesis that the development of the >narrative present< (as common in modern novels) is based on two requirements: The decoupling between the >discourse now< and the diegetic world as well as the decoupling between the author and the fictional instance of the narrator. N2 - Die neuere Literaturtheorie hat sich mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen, dass immer mehr zeitgenössische Erzähltexte durchgehend das Präsens nutzen, um zu erzählen. Das deutschsprachige Mittelalter kennt solche durchgängig im Präsens erzählenden Texte, also solche, die das ›narrative Präsens‹ verwenden, unserem Wissen nach nicht. Was es kennt, ist der punktuelle Gebrauch des Präsens in Texten, die ansonsten nahezu durchgängig im epischen Präteritum abgefasst sind, also ein Präsens, das oft als ›historisches‹ bezeichnet wird, das sich für das Mittelhochdeutsche jedoch besser als ›punktuelles Präsens‹ fassen lässt. Die Verwendung eines solchen Präsens bildet den Gegenstand dieses Beitrages. Wir verfolgen dabei die Frage, wie sich dieser Tempusgebrauch narratologisch beschreiben lässt und welche Auswirkungen er auf die diegetische Struktur eines Erzähltextes hat. Diese Frage, mag sie auch schlicht daherkommen, ist eine recht voraussetzungsreiche, erfordert sie doch zwei grundsätzliche Klärungen. Zunächst die nach der ganz allgemeinen Temporalität des Präsens. Was sagt das Präsens über die zeitliche Lagerung einer Aussage überhaupt aus? Außerdem berührt der Versuch, den Präsensgebrauch in Erzähltexten narratologisch zu beschreiben, auch die Frage, ob sich die Funktion von Tempora in narrativen und/oder fiktionalen Texten ändert oder ändern kann. Beides sind nicht nur umfassende und komplexe Fragen, sondern auch solche, die in der Forschung hochgradig umstritten sind. Unsere Überlegungen hierzu können angesichts dessen nur skizzenhaft und vorläufig sein. Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.1515/bgsl-2022-0004 SN - 0005-8076 SN - 1865-9373 VL - 144 IS - 1 SP - 92 EP - 120 PB - De Gruyter CY - Berlin ER - TY - BOOK A1 - Adam, Anna A1 - Lezzi, Eva T1 - Lilly und Willy N2 - „He, du frecher Wurm, das ist mein Blatt! Mein liebster Landeplatz.“ „Quatsch! Das Blatt kommt in meine Höhle. Ich werde es mampfen.“ Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, entwickelt sich zwischen Lilly-Libelle und Willy-Regenwurm eine dicke Freundschaft voller gemeinsamer Abenteuer … Diese ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte ist mit viel Humor erzählt und mit fantasievollen dreidimensionalen Collagen der Künstlerin Anna Adam gestaltet. Das Buch macht zugleich neugierig auf aufregende Vorgänge in der Natur. Kann ein Regenwurm wirklich beides sein, weiblich und männlich? Und wie verwandelt sich eine im Wasser lebende Larve in eine fliegende Libelle? Y1 - 2022 SN - 978-3-95565-508-2 PB - Hentrich & Hentrich CY - Leipzig ER - TY - JOUR A1 - Spiegel, Thomas J. T1 - Verschwörungstheorien und das Erbe der Aufklärung T1 - Conspiracy Theories and the Legacy of Enlightenment BT - auf den Schultern von Scheinriesen BT - on the Shoulders of Bogus Giants JF - Deutsche Zeitschrift für Philosophie : Zweimonatsschrift der internationalen philosophischen Forschung N2 - Conspiracy theories are currently all the rage in philosophy and broader intellectual culture. One of the most common background assumptions in the discourse on conspiracy theories is that conspiracy theorists exhibit certain epistemic vices in the sense of cognitive misconduct. This epistemic vice is mostly seen as a form of irrationality; the corresponding "remedy", as suggested by some commentators, is a return to the ideals of the Enlightenment. This article argues that this idea is wrongheaded. Upon closer inspection, it becomes clear that conspiracy theorists are actually motivated by the rational Enlightenment ideal of self-thinking in the first place. In contrast to the standard discourse, the article posits that conspiracism is based on a certain form of social scepticism, according to which conspiracy theorists radically mistrust a certain form of expert testimony, namely "official" statements. This form of social scepticism in turn facilitates a naive appropriation of the Enlightenment ideal of self-thinking. The article closes by drawing connections to the ethical and epistemological debate on trust and offers the pessimistic assessment that there are no easy solutions based on individual epistemic virtues. KW - Verschworungstheorien KW - soziale Erkenntnistheorie KW - vice epistemology; KW - Aufklarung KW - Rationalitat KW - Vertrauen KW - Demut Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.1515/dzph-2022-0015 SN - 0012-1045 SN - 2192-1482 VL - 70 IS - 2 SP - 253 EP - 273 PB - De Gruyter CY - Berlin ER - TY - GEN A1 - Lazarides, Rebecca A1 - Schiepe-Tiska, Anja T1 - Editorial: Heterogenität motivationaler Lernvoraussetzungen im schulischen Kontext T2 - Zeitschrift für Erziehungswissenschaft T2 - Editorial: Heterogeneity of motivational learning prerequisites in the school context Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.1007/s11618-022-01097-w SN - 1434-663X SN - 1862-5215 VL - 25 IS - 2 SP - 245 EP - 248 PB - Springer CY - Wiesbaden ER - TY - JOUR A1 - Blanz, Alkis A1 - Eydam, Ulrich A1 - Heinemann, Maik A1 - Kalkuhl, Matthias T1 - Energiepreiskrise und Klimapolitik: BT - sind antizyklische CO2-Preise sinnvoll? JF - Ifo-Schnelldienst N2 - Sollte Klimapolitik auf Energiepreisanstiege reagieren und kurzfristig CO2-Preise anpassen, um Haushalte zu entlasten? Alkis Blanz, Ulrich Eydam, Maik Heinemann und Matthias Kalkuhl, Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Universität Potsdam, zeigen, dass die Verwendung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung von entscheidender Bedeutung ist. Werden diese weitestgehend durch Steuersenkungen oder Transfers an Haushalte rückverteilt, sollten CO2-Preise nicht an kurzfristige Energiepreisschwankungen angepasst werden. Haushalte profitieren stärker von einer direkten Stabilisierung ihres Einkommens als von der Stabilisierung der Energiepreise. Werden Einnahmen aus der CO2-Bepreisung nicht rückerstattet, sind dagegen antizyklische CO2-Preise wohlfahrtserhöhend. Y1 - 2022 UR - https://www.ifo.de/DocDL/sd-2022-05-kalkuhl-etal-antizyklische-co2-preise.pdf SN - 0018-974X SN - 2199-4455 VL - 75 IS - 5 SP - 34 EP - 38 PB - Ifo Institut für Wirtschaftsforschung CY - München ER - TY - GEN A1 - Remé, Johann T1 - Wahl des Präsidiums im Bundestag Y1 - 2022 UR - https://examensgerecht.de/wahl-des-prasidiums-im-bundestag/ PB - examio GmbH CY - Siegen ER - TY - GEN A1 - Remé, Johann T1 - Triage und Diskrimminierung Y1 - 2022 UR - https://examensgerecht.de/triage-und-diskriminierung/ PB - examio GmbH CY - Siegen ER - TY - GEN A1 - Remé, Johann T1 - BDS-Kampagne in der Kommune Y1 - 2022 UR - https://examensgerecht.de/bds-kampagne-in-der-kommune/ PB - examio GmbH CY - Siegen ER - TY - THES A1 - Pabst, Franziska T1 - Die Regelung der vertraulichen Geburt T2 - Schriften zum Familien- und Erbrecht N2 - Am 1.5.2014 ist das Gesetz zur Regelung der vertraulichen Geburt in Kraft getreten. Damit sollte eine rechtssichere Alternative zu Babyklappen oder anonymen Geburten geschaffen werden. Die Regelungen ermöglichen schwangeren Personen, die bei der Geburt ihre Identität geheim halten wollen, eine medizinisch begleitete Entbindung und sichern gleichzeitig das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft sowie dessen Unterbringung. Neben juristischen Fragestellungen überprüft die Autorin die Anwendung der Regelungen in der Praxis anhand eigener Umfragen bei Familiengerichten und Jugendämtern. Sie analysiert die Frage, ob sich die vertrauliche Geburt als rechtssicheres Verfahren gegenüber vollständig anonymen Kindesabgaben durchsetzen konnte. N2 - The law regulating confidential childbirths came into force on May 1, 2014. With this, the legislator sought to create a legally secure alternative to baby hatches or anonymous births. The regulations allow pregnant persons who wish to keep their identity secret at birth to have a medically assisted delivery and at the same time secure the child's right to know its origin as well as its placement. In addition to legal questions, the author also exam-ines the application of the regulations in practice on the basis of her own surveys of family courts and youth welfare offices. The focus of the research is related to the question of whether confidential childbirth has been able to establish itself as a legally secure procedure in comparison to completely anonymous child deliveries. KW - Adoption KW - Adoptionspflegezeit KW - Babyklappe KW - Elternrecht KW - Kindsabgabe KW - Kindstötung KW - Leihmutterschaft KW - Recht auf informationelle Selbstbestimmung KW - Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung KW - Rücknahmewunsch KW - Samenspende KW - SchwHiAusbauG KW - Sorgerecht KW - Umgangsrecht KW - ungewollte Schwangerschaft KW - Anonyme Kindesabgabe Y1 - 2022 SN - 978-3-8487-8804-0 SN - 978-3-7489-3444-8 U6 - https://doi.org/9783748934448 IS - 31 PB - Nomos CY - München ER - TY - CHAP A1 - Schuppert, Fabian ED - Hiebaum, Christian T1 - Gemeinwohl und soziale Gleichheit T2 - Handbuch Gemeinwohl N2 - Das Verhältnis von Gemeinwohl und Gleichheit ist kein spannungsfreies. Soziale Gleichheit ist ein Grundwert liberal-demokratischer Gemeinwesen. Um diese Gleichheit zu bewahren, entwickelten sich im 20. Jahrhundert Konzeptionen von Gemeinwohl, die versuchten, das Gemeinwohl eher prozedural und pluralistisch zu verstehen. Eine zu spezifische, vorher festgelegte Definition des Gemeinwohls sei letzten Endes undemokratisch und ideologisch und somit der sozialen Gleichheit abträglich. In den letzten Jahren haben sich unter dem Oberbegriff des sozialen Egalitarismus jedoch auch die Vorstellungen der sozialen Gleichheit verändert, hin zu einem substanzielleren Verständnis, was die Frage aufwirft, ob prozedurale Gemeinwohlverständnisse ihrer Rolle als Wächter der Gleichheit immer noch gerecht werden können. KW - Soziale Gleichheit KW - Egalitarismus KW - Pluralismus KW - Sozialer Status KW - Grundwerte Y1 - 2022 SN - 978-3-658-21086-1 U6 - https://doi.org/10.1007/978-3-658-21086-1_24-1 N1 - Zweitabdruck in: Hiebaum, C. (eds) Handbuch Gemeinwohl. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-21085-4_24 SP - 1 EP - 12 PB - Springer Fachmedien Wiesbaden CY - Wiesbaden ER - TY - GEN A1 - Behrendt, Marie Ch. ED - Geschichtswerkstatt Rostock e.V., T1 - Quellenbesprechung: Von Arendsee zu "Aronsee" BT - Bäderantisemitismus auf Postkarten T2 - Zeitgeschichte regional : Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern N2 - In der Rubrik „Das Dokument“ untersucht Marie Behrendt eine 1917 aus Arendsee (heute Kühlungsborn) versandte Postkarte, die Aufschluss über antisemitische Vorurteile nichtjüdischer Badegäste gibt, und ordnet dieses Dokument quellenkritisch ein. Y1 - 2022 UR - https://www.geschichtswerkstatt-rostock.de/publikationen/zeitgeschichte-regional/zeitgeschichte-regional-26-jg-2022-heft-2/ SN - 1434-1794 VL - 26 IS - 2 CY - Rostock ER - TY - GEN A1 - Philipowski, Katharina ED - Philipowski, Katharina T1 - Einführende Bemerkungen zu Diskursivität und Narrativität T2 - Medieval Forms of First-Person Narration: Narrativity and Discoursivity (Villa Vigoni Talks II) T2 - Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung KW - Mediävistik KW - Erzählforschung Y1 - 2022 U6 - https://doi.org/10.25619/BmE20225222 SN - 2568-9967 VL - 14 IS - Special Issue SP - 1 EP - 12 PB - University of Oldenburg Press CY - Oldenburg ER - TY - JOUR A1 - Bilgen, Isa ED - Ammann, Odile ED - Bottega, Fiona ED - Bukovac, Jasmina T1 - Verantwortungsvoller Parentalismus BT - Der Staat im Dienst der Selbstbestimmung JF - Verantwortung und Recht N2 - ndividuelle Selbstbestimmung ist Kernelement der Menschenwürde und damit ein Höchstwert der Verfassung. Dennoch scheint sich ihr Schutz auf die Abwesenheit des Staates zu beschränken. Tatsächlich ist sie zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt. Der Beitrag will darum ihren Schutz auf das gebotene Niveau heben. Art. 1 Abs. 1 GG verpflichtet den Staat nicht nur zur Achtung, sondern auch zum Schutz der Menschenwürde. Will er diesen Auftrag ernstnehmen, muss er sich entsprechend in den Dienst der Selbstbestimmung seiner Bürger stellen. Dazu darf und muss er ihnen bisweilen Grenzen setzen, um ihre Verantwortungsfähigkeit zu fördern. Y1 - 2022 SN - 978-3-8487-8497-4 SN - 978-3-7489-2876-8 U6 - https://doi.org/10.5771/9783748928768-357 SP - 357 EP - 376 PB - Nomos CY - Baden-Baden ER - TY - JOUR A1 - Gafus, Tobias A1 - Weigl, Johannes T1 - Referendarexamensklausur – Strafrecht: verhängnisvolle Feier JF - Juristische Schulung N2 - Die anspruchsvolle Klausur behandelt zunächst Körperverletzungs- und Tötungsdelikte, wobei der Schwerpunkt auf schwierigen Zurechnungsproblemen aus dem Allgemeinen Teil liegt. Anschließend werden im Kontext von Vermögens- und Anschlussdelikten komplexe und wenig bekannte Beteiligungsfragen thematisiert, die zu eigenständiger Argumentation herausfordern. Y1 - 2022 UR - https://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-JUS-B-2022-S-336-N-1 SN - 0022-6939 VL - 62 IS - 4 SP - 336 EP - 342 PB - C.H. Beck CY - München ER - TY - GEN A1 - Weigl, Hannes T1 - Opfer der Diplomatie BT - von moderner Sklaverei, ausgehebelter Immunität und der schwierigen Suche nach Gerechtigkeit T2 - Verfassungsblog : on matters constitutional Y1 - 2022 UR - https://verfassungsblog.de/opfer-der-diplomatie/ U6 - https://doi.org/10.17176/20221208-001620-0 SN - 2366-7044 PB - Max Steinbeis Verfassungsblog gGmbH CY - Berlin ER - TY - JOUR A1 - Weigl, Johannes T1 - Konsolidierung durch Koordination BT - zur Bewältigung positiver Kompetenzkonflikte im Europäischen Zivil-, Straf- und Verwaltungsprozessrecht JF - Zeitschrift für das gesamte Verfahrensrecht N2 - Der Beitrag behandelt die Bewältigung positiver Kompetenzkonflikte im Europäischen Zivil-, Straf- und Verwaltungsprozessrecht. Hierzu werden zunächst einige theoretische Grundlagen der Verfahrenskoordination und der Rechtsvereinheitlichung erörtert. Hierauf aufbauend erfolgt jeweils eine Bestandsaufnahme zur Verfahrenskoordination in den jeweiligen Teildisziplinen, von der ausgehend aktuelle Probleme aufgezeigt und zukünftige Entwicklungsperspektiven ergründet werden. In methodischer Hinsicht werden insbesondere die Potentiale (interdisziplinär-)vergleichender und damit allgemein-prozessualer Forschung unterstrichen. Y1 - 2022 UR - https://www.juris.de/perma?d=jzs-GVRZ-2022-02-003-10 U6 - https://doi.org/10.9785/gvrz-2022-050203 SN - 2625-1868 VL - 5 IS - 2 PB - Verlag Dr. Otto Schmidt CY - Köln ER - TY - JOUR A1 - Baker, Hinemoana T1 - Gedichte JF - Neue Rundschau Y1 - 2022 SN - 0028-3347 VL - 133 IS - 4 SP - 65 EP - 71 PB - Fischer CY - Frankfurt am Main ER -