@article{MuschallaKesslerSchwantesetal.2013, author = {Muschalla, Beate and Kessler, U. and Schwantes, U. and Linden, M.}, title = {Rehabilitationsbedarf bei Hausarztpatienten mit psychischen St{\"o}rungen}, series = {Die Rehabilitation : Zeitschrift f{\"u}r Praxis und Forschung in der Rehabilitation}, volume = {52}, journal = {Die Rehabilitation : Zeitschrift f{\"u}r Praxis und Forschung in der Rehabilitation}, number = {4}, publisher = {Thieme}, address = {Stuttgart}, issn = {0034-3536}, doi = {10.1055/s-0032-1327587}, pages = {252 -- 257}, year = {2013}, abstract = {Hintergrund: Rehabilitationsmedizin ist nach \S 2 und \S 26 SGB IX die medizinische Spezialdisziplin zur Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung chronischer Erkrankungen. Dies betrifft in besonderem Maße psychische Erkrankungen. Die Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert in der Regel eine komplexe und multimodale Langzeitbetreuung, bei der niedergelassenen {\"A}rzten eine zentrale Rolle zukommt. Allerdings gibt es bislang nur wenig ausgearbeitete Konzepte zu den rehabilitationsmedizinischen Aufgaben niedergelassener {\"A}rzte und den ihnen zur Verf{\"u}gung stehenden diesbez{\"u}glichen Behandlungsoptionen. Methoden: Zur Kl{\"a}rung der Frage, welche Rolle rehamedizinische Aspekte in der Hausarztpraxis haben, wurden im ersten Schritt 40 niedergelassene {\"A}rzte zum gesch{\"a}tzten Anteil chronisch psychisch kranker Patienten in ihrer Praxis befragt. Im zweiten Schritt wurden 1 451 Patienten im Alter von 18 bis 60 Jahren mittels des WHO-5-Screenings zum psychischen Wohlbefinden, dem IMET-Fragebogen zu Teilhabest{\"o}rungen, der Burvillskala zur Multimorbidit{\"a}t und Fragen zum psychischen Erkrankungsstatus und Arbeitsstatus untersucht. Ergebnisse:Im Durchschnitt sch{\"a}tzten die Haus{\"a}rzte den Anteil ihrer Patienten mit psychischen Erkrankungen auf 41,9\% (SD=18,2; Range 15-90\%).Von den Patienten gaben 46,5\% an, unter psychischen Beschwerden zu leiden. 38,3\% der Patienten sagten, dass die Probleme bereits seit 6 Monaten oder l{\"a}nger bestehen (chronisch), und 26,9\% erkl{\"a}rten, dass sie die Beschwerden in den letzten 6 Monaten durchg{\"a}ngig erlebt haben (persistierend). Insgesamt litten 29,7\% der 18- bis 60-j{\"a}hrigen Hausarztpatienten unter chronischen psychischen Beschwerden mit zus{\"a}tzlich relevanten Teilhabest{\"o}rungen. Schlussfolgerungen: Patienten mit chronischen psychischen Problemen und Teilhabest{\"o}rungen sind in Praxen niedergelassener {\"A}rzte h{\"a}ufig anzutreffen. Niedergelassene {\"A}rzte und insbesondere Haus{\"a}rzte sind demnach zu einem wesentlichen Teil ihrer T{\"a}tigkeit als Rehabilitationsmediziner anzusehen. In ihren H{\"a}nden liegt die Diagnostik, Behandlung, Koordinierung und Langzeitf{\"u}hrung der chronisch Kranken, wie auch die sozialmedizinische Betreuung, von der Feststellung einer Arbeitsunf{\"a}higkeit bis hin zur Einleitung station{\"a}rer Rehamaßnahmen. Die Bedeutung der niedergelassenen {\"A}rzte im Rehaprozess verdient organisatorisch wie wissenschaftlich mehr Aufmerksamkeit.}, language = {de} } @article{FloegeFayJoebgesetal.2016, author = {Fl{\"o}ge, B. and Fay, Doris and J{\"o}bges, M. and Linden, M. and Muschalla, Beate}, title = {Side Effects of Occupational Group Therapy}, series = {Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie}, volume = {84}, journal = {Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie}, publisher = {Thieme}, address = {Stuttgart}, issn = {0720-4299}, doi = {10.1055/s-0042-119026}, pages = {729 -- 732}, year = {2016}, abstract = {Background: Occupational therapy is an important co-therapy in psychiatric therapy. It is a common belief that no risks are associated with occupational therapy. Negative effects caused by group therapy, especially occupational therapy, have not been in the focus of research yet. In this study we want to illustrate possible types and intensities of group side effects through occupational therapy. Patients and Methods: Patients of an inpatient rehabilitation facility filled out the Adverse Treatment Reaction Group Checklist. The checklist contains 47 items divided in six dimensions: group size, content, group participants, group outcome and global. The self-rating used a 5-point likert scale (0 = not at all; 4 = verymuch, extremely stressful) and gives information about types and intensities of the side effects. Results: 88.9 \% of 45 patients reported negative effects of occupational group therapy. 28.9 \% of the patients rated the side effect as at least severe. Discussion: Occupational therapy is associated with side effects as every other group therapy. Possible side effects caused by group therapy should be considered while planning and implementing occupational therapy.}, language = {de} }